Teresa Seidel

Teresa Seidel Yogalehrerin

Lebenslauf

Ein kleiner Einblick in mein Leben

geboren am 17. Juni 1984 in Linz
aufgewachsen in Zwettl an der Rodl

Schullaufbahn:
Volksschule in Zwettl
Hauptschule in Oberneukirchen
HBLA Linz-Auhof mit Maturaabschluss

10 wunderbare Monate als Au-Pair Mädchen in Kanada

Studium der Architektur an der TU Graz

Yogalehrerausbildung:
500 stündige Ausbildung bei Janaki H. Arnet von 2010 - 2013
(in Kooperation mit der Yoga Alliance of America)

selbstständige Yogalehrerin seit 2012

Mitarbeiterin der Lebenshilfe OÖ 2013 - 2020

selbstständige Webdesignerin (www.webgestalterin.at) seit 2020

in Ausbildung zur Psychotherapeutin seit Herbst 2020

weitere Ausbildungen:
absolvierte Ausbildung zum Amrit Methode Yoga Nidra Facilitator bei Kamini Desai (2016)
in Ausbildung in Svastha Yogatherapie bei Dr med Günther Niessen und Ganesh Mohan

Inspirationen und Unterstützung am Weg:
Nuad Grundausbildung an der WatPo Thai Massage Schule
Sadhanas mit Chameli Ardagh (Awakening Women Institute)
Trauerbegleiterausbildung beim Roten Kreuz
seit 2016 Schülerin von Daniel Odier

Wie sich Yoga in mein Leben einwebte

Während meines Studiums in Graz besuchte ich meine erste Yogastunde. Das ruhige ankommen, das völlig bei mir sein während der Stunde und vor allem die Leichtigkeit beim nach Hause gehen beeindruckte mich sehr und tat mir unheimlich gut! Ich beschäftigte mich viel mit Yoga, praktizierte zu Hause und nutzte Yoga um mich für so manche Prüfung besser vorzubereiten.

Nach 2 Jahren beschloss ich selbst eine Yogalehrerausbildung zu machen, um noch tiefer in die Materie einzutauchen. Ich fand Janaki H. Arnet, eine langjährige Yogalehrerin und Psychotherapeutin, die eine 500-stündige Ausbildung in Salzburg anbot. Mit weiteren 12 Ausbildungskandidaten tauchte ich in eine Welt ein, die einerseits neu und doch schon sehr vertraut war. Ich erhielt nicht nur die Fertigkeiten Yogaklassen zu unterrichten, ich erhielt auch die Gelegenheit mich tief mit mir selbst, meinen Gewohnheiten, Fähigkeiten und Ängsten auseinanderzusetzen. Die Ausbildungsgruppe und Janaki waren dafür ein stützender und sicherer Rahmen! Die Zeit der Ausbildung stellte vieles in mir auf den Kopf, gab mir aber auch Bestätigung und Rückhalt den Weg zu gehen, der sich für mich richtig und gut anfühlt.

Das Treffen mit Yogi Amrit Desai, dem Guru meiner Lehrerin, 2013 in Frankfurt war für mich ein wichtiger Moment, in dem ich erkannt habe, dass Yoga auf der Matte nur die Übung fürs Leben ist. Ich übe mich darin meine Grenzen zu spüren, Spannungen und Emotionen wahrzunehmen, ohne dagegen anzukämpfen oder wegzulaufen, sondern inne zuhalten, präsent zu sein und mich dem Gefühl, auch wenn es manchmal unangenehm sein mag, hinzugeben.

So drang Yoga noch tiefer in mein tägliches Leben ein. Ich übte mich darin zu spüren was ist, DEM Raum zu geben, anzunehmen und achtsam zu handeln ohne den Weitblick dabei zu verlieren.

Eine weitere wichtige Station war die Yoga Nidra Ausbildung bei Kamini Desai. Sie gab mir einen tiefen Einblick in die Wirkung von Yoga auf geistiger Ebene. Yoga Nidra wurde für mich zu einem sehr effektiven Werkzeug, welches mich auf meinem Weg stark unterstütze.

Die Yogatherapie Ausbildung bei Dr. med. Günther Niessen lehrte mich, wie Yoga im weitesten Sinn auf sehr bodenständige Art angewendet werden kann, um bei so manchen Beschwerden positiv zu unterstützen. Durch den guten und sehr fundierten Lehrinhalt fühlte ich mich danach außerdem noch viel sicherer beim Unterrichten von Yogaklassen.

Ein sehr wichtiger Abschnitt begann 2016 als ich das erste Seminar bei Daniel Odier, einem tantrischen Meister der kaschmirischen Pratyjabhijna-Schule der Kaula-Tradition, besuchte. Ich spürte sofort, dass es hier für mich viel zu entdecken gibt und sich eine Tiefe spürbar macht die einerseits ängstigt und doch so verlockend und neu ist. Auf diesem mystischen Weg, der nichts mit dem Tantra, wie es in der westlichen Welt bekannt ist, zu tun hat, geht es darum im Augenblick zu leben. Es geht darum den Körper, die Empfindungen und Gefühle von jeglichen Glaubensmustern und erstarrten Formen zu lösen, bis zum Auftauchen einer spontanen Freude, die unabhängig von äußeren Umständen ist.

Ein wunderbarer und kraftvoller Weg, der mich Präsenz lehrt und viel Mut fordert, da er mich mit allem konfrontiert, was nur irgendwie wichtig für mich ist. Da dieser Weg frei von Glaubenssystemen und absolut kreativ und spontan ist, merke ich wie Raum entsteht für neue oder verschüttete Eigenschaften und Fähigkeiten. Zuerst blitzen sie hin und wieder auf und langsam weben sie sich ins tägliches Leben. Eine wunderbare Erfahrung!

Und so bleibt alles in Bewegung.

Da sein ... Spüren ... Spielen ... Passieren lassen

Foto von Tanja Elmer Foto von Tanja Elmer Foto von Tanja Elmer Foto von Tanja Elmer

Fotos von Tanja Elmer | tanjaelmer.com

Es gibt keinen Ort der nicht der Weg wäre.

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